Instant-On-Linux: Viel Mehrwert mit moderatem Aufwand
Eine der besten Möglichkeiten, Linux und seinen Nutzwert kennenzulernen, sind Live-CDs, die vor allem gerne zur Diagnose havarierter PCs verwendet werden oder es erlauben, auf einem fremden Rechner sein Onlinebanking abzuwickeln, ohne Angst um Keylogger haben zu müssen. Nun kommt eine Variante dazu: Schneller Start und längere Laufzeit beim Surfen und der Medienwiedergabe auf Notebooks. Wie es funktioniert: Ganz einfach: Linux wird entweder von USB-Stick, SD-Karte oder Festplatte ins RAM geladen und die Festplatte anschließend abgeschaltet.
Alle notwendigen Tools hierfür bringen Distributionen wie Sidux bereits mit, so dass sich die Anpassung letztlich auf die Konfiguration beschränkt. Im konkreten Fall der PC Praxis 05/2008 waren das die Erstellung zweier Bootloaderkonfigurationen (einmal für WinGrub, Installation auf der XP-Partition, einmal für Syslinux, Installation auf USB-Stick oder SD-Karte) und die Erweiterung um einige Power-Management-Tools, VLC, Firefox, Thunderbird und Plugins).
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Dank besserem Power-Management hat Christian Rentrop gegenüber Vista bis zu 21%
mehr Akkulaufzeit ermittelt. Das hat auch den Tagesspiegel beeindruckt: In der PC-Kolumne vom 11. April wird unser angepasstes Sidux gelobt.
Sobald PC Praxis 06/2008 erschienen ist werden wir die Boot-Dateien zum Download anbieten, dann kann jeder interessierte Leser das “Strom-Spar-Linux” auf seinem Rechner einrichten.


Mittlerweile ist PC Praxis 07/08 erschienen, aber leider finde ich hier nirgends die Boot-Dateien zum Download. Werden die noch angeboten werden, oder brauche ich nicht mehr suchen?
Thanx!!!